Protestkundgebung hatte überragenden Zuspruch

Die Protestkundgebung am 9.6. auf der Wiese vor dem ev. Gemeindehaus mobilisierte rund 300 Teilnehmer. Die Initiative "kein Grubengaskraftwerk in Baerl" hatte dazu aufgerufen. Die zentrale Forderung: kein Kraftwerk im Wohngebiet, denn Standorte im Industriegebiet sind möglich.

An der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung, die danach stattfand, konnte leider nur ein Teil der anwesenden Bürger teilnehmen. Der Sitzungssaal faste nur 200 Personen. Die restlichen Bürger musste draussen im Regen stehen bleiben. Durch die eiligst installierten Boxen wurde zumindest der Ton übertragen. So viele Bürger waren zuvor noch nie bei einer Sitzung der Bezirksvertreter.

Die Präsentation von Mingas-Power bestand im wesentlichen aus Folien, die schon seit mehr als einem Jahr bekannt sind. Wer neue Fakten oder Details aus den Antragsunterlagen erwartete wurde enttäuscht. Die Ausführung zur geplanten Lärmschutzwand bestand lediglich aus der Höhenangabe von 7 Metern und der Erwähnung des Erdwalls nebst Ranggittern. Anscheinend traute sich der Projektleiter Andreas Brandt nicht sein „Lärmschutzkonzept“ den anwesenden Bürgern überzeugend zu erläutern. 

Hier auf baerler.de zeigen wir den geplanten Lärmschutz: Er besteht aus ausgemusterten Seecontainern und einem 1,5 m hohen Wall, der begrünt wird.

Lärmschutz

Das ganze U-förmig mit der offenen Seite zum Binsheimer Feld.

Lageplan